Bildstandstest für Super-8 Filmer

Testtafel Testtafel für einen Bildstandstest.
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Testtafel

Testtafel für einen Bildstandstest.

Das brauchen Sie zum Test einer Super-8-Kamera:

  • 1 Super-8 Kassette mit unbelichtetem Filmmaterial. Am besten sollte es die gleiche Type sein, die Sie auch später bevorzugt verwenden werden.
  • 1 Filmrückwickler – so etwas gab es tatsächlich mal, heute immer noch ab und an über ebay zu bekommen (Die bei manchen Kameras vorhandene interne Überblend-/Doppelbelichtungsfunktion recht in der Regel für einen solchen Test nicht aus).
  • 1 Testtafel – Hier können Sie sich eine Tafel zum Selbstausdrucken herunterladen

 

Filmrückwickler (mit eingesetzter Filmkassette aus Plexiglas) von Hama: Nicht so weit verbreitet wie der ewa-Rückwickler, dafür aber mit einem komfortabel ablesbaren Einzelbildzählwerk ausgestattet. In Verbindung mit einem geeigneten Elektro- oder Drahtauslöser ist das Zahlwerk auch für Trickfilm geeignet.

Filmrückwickler (mit eingesetzter Filmkassette aus Plexiglas) von Hama: Nicht so weit verbreitet wie der ewa-Rückwickler, dafür aber mit einem komfortabel ablesbaren Einzelbildzählwerk ausgestattet. In Verbindung mit einem geeigneten Elektro- oder Drahtauslöser ist das Zahlwerk auch für Trickfilm geeignet.

So gehen Sie richtig vor

  1. Legen Sie das Filmmaterial ordnungsgemäß in die Kamera ein. Verwenden Sie weder eine gänzlich unbelichtete noch eine dem Ende zugehende Filmkassette. Ausgehend von einer typischen Füllmenge von 15m ist der Bereich zwischen 3 und 12 m besonders gut geeignet.  Den Anfang bzw. den Rest der Kassette können Sie getrost für sonstige Aufnahmen verwenden – auch in einer anderen Kamera.
  2. Richten Sie das Bild so ein, dass Sie die Testtafel formatfüllend aufnehmen können.
  3. Belichten einige Meter Film. Seien Sie dabei bitte nicht zu sparsam – auch wenn jeder Meter Geld kostet. Nur geringe Bildstandsfehler sind erst bei längerer Betrachtung zu erkennen: 10  Sekunden (ca. 250 m) sind das Minimum. Merken Sie sich unbedingt, wie viele Sekunden Filmmaterial Sie belichtet haben.
  4. Nehmen Sie die teilbelichtete Kassette aus der Kamera und legen Sie sie in den Filmrückwickler ein. und spulen Sie die entsprechende Bilderanzahl (Laufzeit der Kamera x Bildfrequenz) zurück. Nicht wundern: Wesentlich mehr als 250 Bilder werden Sie nur im Ausnahmefall zurückspulen können, oft werden es deutlich weniger sein. Nach dem Rückwickeln legen Sie die Filmkassette erneut in die Kamera ein.
  5. Verändern Sie den Bildausschnitt (nicht die Brennweite!) geringfügig in vertikaler Richtung.
  6. Führen Sie die Zweitbelichtung auf dem gleichen Filmstück durch (Zählwerk der Kamera oder Stoppuhr verwenden).

Nach der Entwicklung des Films können Sie in der Projektion oder am Schneidetisch beurteilen, wie es um den Bildstand der Kamera bestellt ist:

fehlerhafter Bildstand

optimaler Bildstand

Bildstandsfehler am Projektor

Dieser Bildstand ist fehlerhaft – die Kamera ist ein Fall für den Service. Besser geht es nicht: Dieser Bildstand ist optimal. Selbst wenn es ähnlich aussieht: Die Kamera ist in Ordnung. Das Problem liegt beim Projektor.
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